Oper – Nabucco

Oper Nabucco - BühnenbildVerdis Nabucco in München

Guiseppe Verdis beliebte Oper Nabucco wurde von selbigem im Jahr 1841 komponiert und feierte ein Jahr später in Mailand seine Uraufführung. Der Name Nabucco wird in diesem Fall als Kürzel für Nabukodonozor verwendet und ist die italienische Form des Namens Nebukadnezar.

Die Oper Nabucco als Sprungbrett für Verdi

Giuseppe Verdi, geboren 1813, war einer der erfolgreichsten Komponisten der Romantik. Noch heute gehören seine Stücke zum Repertoire großer Opernhäuser der Welt. Nabucco in MünchenVerdi, der nach einigen musikalischen Misserfolgen der Kunst des Komponierens bereits hatte entsagen wollen, konnte mit seiner Oper Nabucco seinen ersten größeren Erfolg auf einer Opernbühne feiern. Nabucco wurde ganze 57 mal in seiner Spielzeit der Mailänder Scala aufgeführt. In diesem Jahr wird Verdis Nabucco in München im Nationaltheater aufgeführt.
Abgehandelt in vier Akten greift die Oper Nabucco Israels Gefangenschaft unter dem babylonischen König Nebukadnezar auf. Die gesanglichen Soli (Nabucco – Bariton, Abigaille – Sopran, Fenena – Mezzosopran, Ismaele – Tenor, Zaccaria – Bass, Anna – Sopran, Abdalo – Tenor, Hohepriester des Baal – Bass) und der vierstimmige Chor werden instrumental begleitet von einem Sinfonieorchester.

Die vier Akte in Nabucco

1. Jerusalem

“Jerusalem” – spielt im Tempel des Salomon in Jerusalem, wo Leviten und Hebräer gemeinsam das Schicksal des israelischen Volkes beklagen, während König Nabucco einmarschiert. Fenena, Tochter des Nabucco, wird derzeit als Geisel in Jerusalem festgehalten. Zaccaria nimmt dies zum Anlass, sein Gefolge zu ermuntern, nicht aufzugeben. Ismaele, der Fenena bewacht, plant aus Liebe mit ihr gemeinsam wegzulaufen. Als Nabucco erscheint und Zaccaria droht, Fenena zu erdolchen, rettet Ismaele sie vor dem Tod.

2. Der Frevler

“Der Frevler” – in den Gemächern des Palastes von Babylon erfährt Abigaille, die im ersten Akt Ismaele ihre Liebe erklärte, dass sie nicht die Erstgeborene von Nabucco ist. Daraufhin plant sie, Thronfolgerin Fenena zu töten und bekommt Unterstützung vom Hohepriester von Baal. Bei Nabuccos Rückkehr wird dieser durch Blitzeinschläge wahnsinnig und Abigaille ernennt sich zur Königin.

3. Die Weissagung

Durch eine List von Abigaille unterschreibt Nabucco das Todesurteil der Hebräer und das von Fenena.

4. Das zerbrochene Götzenbild

Nabucco “erwacht” und zieht los, Fenena zu befreien und seine Krone zurück zu erobern. In den hängenden Gärten des Palastes soll Fenena geopfert werden. Nabucco lässt das Götzenbild umstoßen, Abigaille vergiftet sich, die Juden sind befreit.

Zu sehen ist Verdis Nabucco in München in italienischer Originalsprache.
Die Aufführung von Giuseppe Verdis Nabucco in München ist in jedem Fall ein Muss für Opernliebhaber.