Opernkomponist Claudio Monteverdi

Der Opernkomponist Claudio Zuan Antonio Monteverdi erblickte im Jahr 1567 – in Cremona, Italien – das Licht der Welt. Neben seiner Tätigkeit als Komponist war er auch als Gambist, Sänger sowie katholische Priester tätig. Seine Werke repräsentierten den Wandel der Renaissance zum Barock.


Hotel Cristal München


Anfänge und Karriere

Claudio Monteverdi war der Sohn von Baldassare und Maddalena Monteverdi. Nach dem Tod seiner Mutter ehelichte sein Vater ein zweites Mal. Die Familienverhältnisse (insgesamt lebten sechs Kinder im Haus) waren ärmlich, dennoch schickte der Vater seine beiden erstgeborenen Söhne in die – von Marc’Antonio Ingegneri geleitete – musikalische Führung. Diesen Einfluss findet man unter anderem auch auf der Werksammlung Sacreae cantiiunculae von Claudio Monteverdi wieder. Dieses musikalische Werk veröffentlichte er bereits im Alter von 15 Jahren. Ab dem Jahr 1590 war Claudio Monteverdi als Sänger sowie Violist im Hof von Vincenzo I. Gonzaga, dem damaligen Herzog, bestellt. Dort verblieb er 22 Jahre. 1594 wurde er zum “Cantore” bestellt, heiratete Claudio de Cattaneis und bereiste 1597 mit seinem Orchester Flandern. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1601 wurde er zum Kapellmeister ernannt.

Hotel in München

Anzeige

Auch wenn Monteverdi seine Verpflichtungen am Hof des Herzogs nicht vernachlässigen durfte, war es ihm möglich, dass er zwischen den Jahren 1590 und 1605 insgesamt vier Madrigalbücher veröffentlichte. 1607 schrieb er seine erste Oper, die am 24. Februar aufgeführt wurde. 1608 folgte – nach dem Tod seiner Frau – die zweite Oper aus der Feder des Italieners. Im Jahr 1610 komponierte er das wohl bekannteste Sakralwerk. Es handelt sich dabei um die Marienvesper. Der Herzog Vincenzo verstarb im Jahr 1612; danach wurde Claudio Monteverdi aus dem Hof entlassen. 1613 wurde Monteverdi zum Kapellmeister im Markusdom ernannt; das – zur damaligen Zeit – höchste Amt im Bereich der Musik. Als Kapellmeister veröffentlichte er zwischen 1614 und 1638 weitere Madrigalbücher (VI bis VIII). Er verfasste weitere Bühnenwerke, wie unter anderem L’incoronazione di Poppea sowie Il ritorno d’Ulisse in patria. 1643 starb Claudio Monteverdi in Venedig. Seine Überreste wurden in der Santa Maria Gloriosa dei Frari Kirche beerdigt.

Ein Pionier des Ostinatobasses

Der Opernkomponist war für insgesamt 18 Opern verantwortlich; heute sind nur noch L’Orfeo, Il ritorno d’Ulisse sowie L’Incoronazioni di Poppea erhalten. Heute gilt Monteverdi als Erfinder des sogenannten Ostinatobasses.

Weitere Informationen

Hotel Cristal